SOS! Partner (34Jahre)an akkutem GBS erkrankt

Ela 34, Freitag, 07. September 2018, 16:08 (vor 18 Tagen)

Hallo alle zusammen,
Ich schreibe hier als Angehörige eines an GBS erkrankten jungen Mannes. Die Welt steht jetzt schon seid drei Monaten Kopf. Mein Partner ist Anfang Juni mit kribbeln an den Händen zum Arzt. 2Tage später folgten die Beine. Nach 7Tagen war er unfähig zu laufen. Zunächst gab man ihm 5 Tage Immunglubuline. Da nichts passierte und er Schluckstörungen bekam und die Lähmungen Richtung Kopf zogen, entschieden sich die Ärzte für 7Immunabsobtionen. Langsam verbesserte sich sein Zustand. Doch nach 5 Tagen ohne Behandlung ging es wieder Berg ab. So entschied man sich noch einmal für die Vergabe von Immunglubulinen. Doch auch hier reagierte er nicht wirklich darauf. Also noch einmal 5 Immunabsobtionen. Die Reha wurde stets und ständig nach hinten korrigiert. Und als sich sein Zustand zu verbessern schien, kamen wir tatsächlich zur Reha. Allerdings bekam er unter der letzten Behandlung Fieber, welches man allerdings mit Antibiotika schnell wieder in den Griff bekam. Nur 4 Tage später wurden seine Beine und Arme erneut schwächer. Wir mussten zurück in die Klinik. Dort entschied man sich für 7 Plasmapharese. Und auch hier befanden wir uns wieder auf dem aufsteigenden Ast. Doch mit absetzen der Medikamente begann ein neues aufflammen der Symptome. Der Arzt riet uns zu guter letzt Cytophosphamid(eine Art Chemotherapie) auszuprobieren und sprach mittlerweile von CIDP. Am Dienstag bekam er dafür 1000mg intravenös verabreicht. Der Arzt gibt einem düstere Aussichten. Er sprach von einem abstürzenden Flugzeug, dass man nicht mehr aufhalten könne. Und, so wörtlich :"Wir müssten jetzt schauen, wo sich das Tal der Tränen befindet." Die Natur muss jetzt helfen und mir müsse klar sein, dass mein Mann daran versterben könne. Seitdem lebe ich in panischer Angst. Zumal mein Partner jetzt drei Tage nach der Infusion ins künstliche Koma versetzen wurde. Der ganze Alptraum geht jetzt seid 12 Wochen und meine Kräfte lassen durch diese Berg und Tal Fahrten langsam nach. Kann mir jemand Mut machen? Hat jmd. vllt ähnliches erlebt? Ich bin über jegliche Antwort dankbar.


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