Med.Dienst und GBS
Hallo, mein Name ist Kai ich bin 43 Jahre und seit dem 03.02.10 in der Neurologischen Station der Paracelsus Klinik. Eigentlich hatte ich nicht vor meine Geschichte hier zum besten zu geben, aber was mir jetzt hier passiert ist wohl so ziemlich ungewöhnlich.
Alles begann in der 3. Januarwoche. Ich ging mit kribbelnden Händen zum Allgemeinmediziener, der schickte mich zum MRT, dort wurden 2Bandscheibenvorfälle in der Halswirbelsäule und eine Bandscheibenvorwölbung in der Lendenwirbelsäule festgestellt. Daraufhin bekam ich Schmerztabletten und Massagen. Dies brachte aber nicht viel,im Gegenteil meine Beine wurden von Tag zu Tag schwerer bis ich am 03.02.10 bei mir zu Hause die Treppen runter fiel, mich aber glücklicher Weise mit den Händen noch abfangen konnte. Jetzt stand für mich fest das ich in ein Krankenhaus musste.
Nun ganz kurz, Nervenwasser wurde gezogen, Immunglobulin-Therapie eingeleitet, Beatmung blieb mir erspart, alles zur Zufriedenheit der Ärzte verlaufen.
Am 15.02.10 war eine Dame vom Sozialdienst bei mir die sich um die Anschlussheilbehandlung kümmert. Bis zum heutigen Tag hat die Rentenversicherung meinen Antrag auf Reha 3 mal abgelehnt.
Dabei geht es um Fragen wie "warum muß der Patient mit dem Krankentransport zur Reha" oder "warum kann der Patient nicht laufen" daran sieht man was für Fachleute in den Gremien (Med.Dienst) sitzen.
Nun hoffe ich das die Unterlagen vom Do. dem 25.02.10 an die RV die Leute dort endlich dazu bewegt mich zur Reha zu lassen, damit ich endlich anfangen kann
wieder laufen zu lernen. Hier in der Klinik gibt man sich in den zu Verfügung
stehenden Mitteln die größte Mühe, es fehlt allein schon an der Zeit.
ich wünsche ein schönes WE
