Verschlechterung nach Plasmapherese normal?

Alice Martini @, Köln, Sonntag, 21. Mai 2017, 20:53 (vor 152 Tagen)

Hallo,

bei meinem Vater (88 Jahre alt) wurde im März diesen Jahres das Guillain-Barrè Syndrom diagnostiziert. Betroffen von der Lähmung waren hauptsächlich die Beine und in geringerem Maße die Hände. Er konnte zunächst noch einigermaßen stehen und am Rollator sogar etwas gehen. Er wurde zunächst mit 5 Infusionen Immunglobulinen behandelt. Ein zweiter Zyklus wurde nach 3 Infusionen abgebrochen. Man führte die eingetretene Verschlechterung im Allgemeinzustand auf einen leichten Schlaganfall zurück. Sein Zustand blieb im weiteren Verlauf unverändert, deswegen wurde dann eine Plasmapherese durchgeführt. Die verlief zunächst auch recht unproblematisch. Am 12.5. wurde er zurück in die Reha-Klinik verlegt und sein Zustand war stabil auf unverändertem Niveau. Seit Montag (15.5.) allerdings verschlechtert sich sein Zustand rapide. Er kann überhaupt nicht mehr stehen und verliert immer mehr Gefühl auch in den Händen.

Wir sind jetzt sehr verstört und fragen uns, ob diese Verschlechterung evtl normal ist und ob überhaupt noch Hoffnung auf eine Besserung besteht.

Wenn jemand Erfahrung mit einem solchen Verlauf der Erkrankung hat, wären wir für Erfahrungsberichte und evtl Ratschläge sehr dankbar.

Viele Grüße
Alice

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