GBS Nachwirkungen?

Susi, Samstag, 09. September 2017, 16:58 (vor 310 Tagen)

Hallo zusammen

Ich bin 2010 an GBS erkrankt. Ich war 26 Jahre alt. Ich war auch gelähmt und saß im Rollstuhl. Beatmet musste ich nicht werden. Ich bekam Immungloboliene und habe mich auch wieder vollständig erholt von der Erkrankung. Im Jahr 2013 habe ich wieder angefangen zu arbeiten. Diese Arbeit war sehr stressig. Auch körperlich. Nach ein paar Wochen bekam ich Schwankschwindel mit heiss/kalt Gefühl im Rücken. Auch die Augen taten mir weh...besonders bei künstlichem Licht. Irgendwann kam starke Benommenheit dazu und das Gefühl von zittern im Rücken. Zudem Schwäche in den Beinen. Ich bin zum Neurologen ( krankenhaus) weil ich dachte es hat mit dem GBS was zu tun. Dort wurde eine Nervenleitmessung gemacht ect. Und es war alles in Ordnung. Seither aber geht es mir schlecht. Die Diagnose: Psychosomatisch. Ich habe 2 Jahre lang Antidepressiva genommen die mir nicht geholfen haben. Mittlerweile habe ich sie abgesetzt. Meine Frage: geht es jemandem ähnlich der das GBS hatte und hatte danach vielleicht einen Stressigen Job oder ähnliches? Oder hat jemand eine Idee was mir fehlt? Ist das wirklich Psychosomatisch? Ubd warum bessert es sich nicht?

GBS Nachwirkungen?

Leticia Jannsen @, Einhaus, Montag, 11. September 2017, 22:11 (vor 308 Tagen) @ Susi

Sehr schwer zu antworten.
Ich glaube du hattest resstschäden,
Die Ärzte jabwn leicht reden, unsere Krankheit ist nicht gut erforscht, deswegen wissen die, zu wenig. Ich wprde keine Antidepressiva mehr nehmen. Ist es nicht für dich möglich andere arbeit zu machen?
Man braucht viel Ruhe, ich jabe erst 5 Monate, und ich kann unmöglich arbeiten. Aber ich habe Glück, mein Mann hilft mir sehr.wie ist deine Ernährung? Wichtich sind Proteine, b12. Ich wünsche dir alles gute.

GBS Nachwirkungen?

Susi, Dienstag, 12. September 2017, 12:52 (vor 307 Tagen) @ Leticia Jannsen

Hallo Leticia,

Danke für deine Antwort. Nach der Erkrankung ging es mir nochmal richtig gut. Dann hab ich mich entschieden endlich nochmal arbeiten zu gehn. Ich war schon bei drei Neurologen weil ich auch dachte es sind Nachwirkungen. Aber alle drei meinten das wäre ausgeheilt. Und auch die Nervenleitmessungen waren alle in Ordnung. Manchmal weiss ich gar nicht was und wem ich noch glauben soll. Und wenn das Nachwirkungen wären...ob diese zu behandeln sind? Ich werde immer nur auf Psychosomatisch abgestempelt.

Liebe Grüsse

GBS Nachwirkungen?

leticia @, Einhaus 23911, Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:50 (vor 278 Tagen) @ Susi

Hallo Leticia,

Danke für deine Antwort. Nach der Erkrankung ging es mir nochmal richtig gut. Dann hab ich mich entschieden endlich nochmal arbeiten zu gehn. Ich war schon bei drei Neurologen weil ich auch dachte es sind Nachwirkungen. Aber alle drei meinten das wäre ausgeheilt. Und auch die Nervenleitmessungen waren alle in Ordnung. Manchmal weiss ich gar nicht was und wem ich noch glauben soll. Und wenn das Nachwirkungen wären...ob diese zu behandeln sind? Ich werde immer nur auf Psychosomatisch abgestempelt.

Liebe Grüsse

Halló Susi
Wie geht es dir Heute?
Wie gesagt, die Ärtze sind unsere krankeit .nicht gewachsen.
Du bist im Ordnung. Du darfst leider nicht mehr social arbeiten, selbst wenn es nichts mehr bei dir nachgewiesen
Wurde. Unsere nerven sind anders regeneriert, nicht mehr wie früher.
Nicht aufgeben!
Beim fb gibt es eine Liebe Gruppe. U.d alle werden dir weitter helfen

LG
Leticia

GBS Nachwirkungen?

Brüßeler, Herbert @, Eschweiler, Mittwoch, 18. Oktober 2017, 10:59 (vor 271 Tagen) @ leticia

Guten Morgen,

im Rahmen meiner Arbeit für die Selbsthilfegruppe habe ich mich jahrelang mit dem Thema Restschäden auseinandergesetzt. Dabei habe ich natürlich auch meine eigene Erfahrung als Schwerstgeschädigter mit den Folgen der Krankheit.
Wenn ich das richtig verstehe erfolgte die Wiederaufnahme der Arbeit über zwei Jahre nach Ausbruch der Erkrankung. Normalerweise ist dies eine ausreichende Zeit (selbst bei mir habe ich trotz einem halben Jahr kompletter Lähmung nach 16 Monaten wieder schrittweise angefangen). Fakt ist, dass nach der Erkrankung noch lange Zeit - manchmal für Jahre, die Ausdauer sehr stark nachlässt. Daher sollte man auch schrittweise wieder mit der Arbeit beginnen. Dies ist vor allen Dingen bei Menschen zu beachten, die älter als 50 Jahre bei Ausbruch der Erkrankung sind. Für eine Betroffene im Alter von Mitte 20 ist dies sehr ungewöhnlich.
Letztendlich hilft als Konsequenz nur über einen - wenn möglich - Wechsel der Arbeit nachzudenken, was aber heutzutage leichter gesagt als getan ist.
Dies gilt alles bei einer akuten Erkrankung. Sollte es sich um eine inzwischen chronische Version, der CIDP handeln, bedarf es regelmäßig neuer Gaben von Immunglobolinen. Ist das schon einmal untersucht worden?

GBS Nachwirkungen?

biker57, Mittwoch, 27. Dezember 2017, 07:57 (vor 201 Tagen) @ Susi

Ich würde Psychosomatisch erst mal ausschließen.
Denn Psychosomatisch ist : Die meistgestellte Fehldiagnose,
mit oft schlimmen Folgen für den Patienten !!!!!
Man muss Psychische Probleme unterteilen in solche,
die das Gehirn verarbeitet, und solche die nicht verarbeitet
werden.
Beispiel: Du kommst mit dem Auto in eine Lebensgefährliche
Situation. Ein Beinaheunfall, der hätte tödlich enden können.
Der Schreck sitzt tief, man ist Stundenlang mit den Nerven
am Ende, aber am nächsten Tag setzt man sich wieder ins Auto
und alles ist OK. Das Gehirn hat das erlebte "Von der Festplatte"
gelöscht.
Andere Situation: Jemand bekommt Diagnose einer tödlich verlaufenden
Krankheit. Der Arzt sagt: Keine Rettung, noch 2-3 Monate.
Dann wird diese Nachricht nicht in der "Löschbaren Zone" des Gehirns
abgespeichert, sondern tief im inneren, wo Du nur Handlungen machst,
wenn Du in höchster Todesgefahr bist, und unfähig bist, normal zu
funktionieren.
Folglich (Ich denke ein Psychiater wäre gute Anlaufstelle) passt
Dein Psychisches Trauma eher zu Beispiel 1.
Denn wenn Probleme da sind die sich ein kranker nicht einbildet,
wäre es Sinnvoll nach der Ursache zu forschen, und nicht zu voreilig
das ganze auf Psychisches Trauma abzustempeln.
Würde ich als Patient eine solche Diagnose bekommen, hätte mich
dieser Arzt zum letzten mal gesehen.
Außer, ich selbst wäre der Meinung, ich hätte Beruhigungsmittel nötig,
um mit der Situation fertig zu werden, wobei man allerdings in
Betracht ziehen muss, dass es zu einem Teufelskreis ziehen muss,
Ähnlich dem, der meint, seine Probleme mit Alkohol zu betäuben, und
dann später feststellt, dass seine Probleme nicht weniger, sondern
mehr geworden sind.
Ich will Dir auch sagen, dass ich noch nie zu einem Neurologen ging,
der auch Psychiater ist, genau aus dem Grund, zu schnell in diese
Schublade gesteckt zu werden.
Wie ist eigentlich heute der Stand der Dinge ?

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