Fehlstart mit HIZENTRA?

Sabin225, Sonntag, 16. Dezember 2018, 06:21 (vor 36 Tagen)

Hallo,
bei mir wurde vor gut 24 Jahren CIDP -wenn auch nur in einer sehr leichten Verlaufsform - festgestellt. Behandelt wurde ich bis dato mit Cortison (wirkungslos), dann intravenös mit Privigen und letztendlich mit Gammunex. Am 26.11.2018, gleichzeitig mit meiner letzten(?) Gammunexinfusion (1000ml10%ig) wurde ich nun auf die subkutane Gabe von Hizentra umgestellt: Am 26.11 20ml, in der Folgewoche 2x 40ml und ab 10.12. nun jeden 3. Tag 50ml. Leider zeigt sich nun, dass nach jeder subkutanen Hizentragabe sich quasi schubartig die bekannten CIDP-Symptome einstellen bzw. verschlechtern. Und dies, obwohl ich ja noch mit Gammunex "vollgepumpt" bin. Ein ebenfalls CIDP-betroffener guter Bekannter und "Leidensgenosse", der am gleichen Tag wie ich seine subkutanen Umstieg (Privigen->Hizentra) gestartet hat, berichtet erstaunlicherweise von den selben Problemen: Keine Wirkung; vielmehr eine massive Verschlechterung der CIDP-Symptomatik. Ich hoffe, es ist nachvollziehbar wie gross die Frustration bei uns beiden momentan ist......Frage an das Forum: Hat hier schon jemand ähnliche Erfahrungen mit Hizentra gemacht?

Grüsse
Herbert

Fehlstart mit HIZENTRA?

Floyd59 @, Erwitte, Sonntag, 16. Dezember 2018, 19:14 (vor 35 Tagen) @ Sabin225

Moin Herbert,

Ich bin 2013 von Privigen auf Hizentra umgestiegen und hatte keine Probleme...
Ganz im Gegenteil - und bis heute auch keine Verschlechterung!

Ich hoffe, ihr bekommt raus, warum ihr diese Symptome habt!

Tschüß & alles Gute
Floyd

Fehlstart mit HIZENTRA?

Rainer Zobel @, Montag, 17. Dezember 2018, 11:12 (vor 34 Tagen) @ Sabin225

keine Probleme seit 15 Monaten bei der Umstellung.
Wobei ich auch sagen kann, dass subjektiv gefühlt, nicht jede subc. Infusion
die gleiche gewünschte Wirkung erzielt.
Gruß Rainer

Fehlstart mit HIZENTRA?

Sabin225, Dienstag, 18. Dezember 2018, 08:36 (vor 34 Tagen) @ Rainer Zobel

Hallo zusammen,

danke für das bisherige Feedback. Langsam kristallisiert sich als Ursache für den momentanen Wirkungsverlauf der scIg bei mir, (heftige am Folgetag auftretende, aber wieder abklingende Symptome) als eine "leichte" Unverträglichkeit des Medikaments heraus. Eine solche war schon bei den intravenösen Gamunex-Gaben vorhanden und wurde als Nebenwirkung in den ersten Tagen nach der Infusion hingenommen. Danach war für den Rest der 3-wöchigen Periode dann alles gut. Jetzt mit den alle 2-3 Tagen stattfindenden sc-Infusionen ohne eine "Erholungsphase" bekommt die Unverträglichkeit aber eine komplett neue Dimension. Empfehlung meines Neurologen dazu: Antihistaminika nehmen und "durchbeissen". .......Irgendwie hatte ich mir den Umstieg auf scIg anders vorgestellt.

Grüsse
Herbert

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